Schafsbrief - Veränderung braucht Öffentlichkeit

Wer wir sind:

 

Wir sind derzeit drei Schafe (Stand 28.01.2012), - und ein immer größer werdendes Netzwerk - bei denen sprichwörtlich die Schafsgeduld zu Ende ist. Auslöser, sich jetzt zu engagieren, war der jüngste Artikel in der Berliner Zeitung (04.12.2011) bzw. in der Frankfurter Rundschau (08.12.2011) über den Umgang der katholischen Amtskirche mit dem Mißbrauchsfall im Saarbrücker Stadtteil Burbach (Saarland).

 

Hier hat in einem einzigen Konklomerat von Dilettantismus, falscher Loyalitätsauffassung, Opfer- und Täterverachtender Vorgehensweise, die katholische Amtskirche den unwiederlegbaren Beweis erbracht, dass die in den Leitlinien, Empfehlungen und sonstigen Hochglanzbrochüren - wer zahlt die eigentlich? - versprochene Vorgehensweise zum Schutz aller Beteiligten nicht gegriffen hat.

Wir wollen verhindern, dass die Amtskirche - wissentlich -  potentielle Mißbraucher und MißbraucherInnen - durch Nichthandeln schützt, und anschließend in Bereiche (Beispiel Krankenhausseelsorge) abschiebt, wo die Gefahr weiterhin besteht, dass sie mißbrauchen.

 

Wir wollen versuchen,  zunächst den Beweis anzutreten, dass die Amtskirche einfach überfordert ist. Hier ist es hilfreich, die aktuelle Vorgehensweise bei Mißbrauchsfällen transparent zu machen. Ablaufprozesse deutlich zu machen, um Verbesserungen anzuregen.

 

Hierzu dienen auch die von Zeit zu Zeit erscheinenden Schafsbriefe .

    

Mittelfristiges Ziel könnte eine eigene Statistik sein, was wurde wann nach Trier gemeldet, um der aus unserer Sicht geschönten Statistik (Stand 06/2010, lt. Webseite Bistum Trier) andere Zahlen entgegenzusetzen.

 

 

Dazu braucht es Öffentlichkeit. Viele Schafe können viel schaf fen.

 

Ein enttäuschtes Schaf und noch ein wütendes  Schaf - suchen Mitschafe!

 

Neu:  15.08.2012 sind wir vier Schafe. Ein Neuzugang: "Kommissarschaf i.R." unterstützt uns ab sofort.