Aktuelles

Ein letztes Mäh von der Schafsweide

   Aktuelles auch unter:

Webseite von MissBiT: http://missbrauch-im-bistum-trier.blogspot.de/

http://www.initiative-ehemaliger-johanneum-homburg.de

 

      Hier der Link zum Hilfsfond: www.fonds-missbrauch.de

Ziel erreicht: Die Politik kümmert sich

25.05.2015: Die Schafe verabschieden sich


Wir haben ein großes Teilziel erreicht.

Die Bundesregierung ist dabei eine Aufarbeitungskommission mit Beteiligung von Betroffenen zu installieren. Dazu haben wir einen kleinen Teil beigetragen.


Danke !


an die UnterstützerInnen und KritikerInnen,

an die MahnerInnen  und WächterInnen,

an die aktiven MissbrauchbekämpferInnen,

die stillen MitleserInnen,


an die Betroffenen, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben.


Mäh!!!











SAARLOUIS/TRIER/ADMONT

Missbrauchsvorwürfe gegen Ex-Priester aus Dillingen

Von Dietmar Klostermann, 03.03.2015 00:00

Gegen einen ehemaligen Priester aus dem Bistum Trier, der 2009 ins Benediktinerkloster Admont/Österreich gewechselt ist, laufen Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs an zwei Jungen. Wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft Leoben/Steiermark Walter Plöbst der SZ sagte, werden die beiden jungen Männer, die zum mutmaßlichen Tatzeitpunkt mindestens 16 Jahre alt gewesen seien, derzeit vernommen.


Quelle: http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/blickzumnachbarn/rheinland-pfalz/Saarlouis-Trier-Admont-Missbrauchsvorwuerfe-Pfarrer-Trier;art447173,5649316

Kommentarschaf:

"Immer die gleiche Schafsscheiße:

Wie bei Verhülsdonk, begnadeter Prediger, begeisternde Persönlichkeit, eine Prise Narzissmus und fast kann Schaf seine Hufe verwetten, dass dies gezielt genutzt wird, irgendwann das so bestellte Missbrauchsfeld abzuernten. Vertrauen schaffen, unsichere Lämmer identifizieren, auf der Weide vereinzeln, Elternschafe in SIcherheit wiegen, und dann gnadenenlose Triebefriedigung aus allen Rohren, typische Tätervorgehensweise...


Was einen besonderen Geschmack hat: Der Bursche ist Priester, Religionslehrer und Gestalttherapeut. Vertrauensperson  hoch drei kann Schaf da nur sagen.


Deshalb:


Aufruf an alle mutmaßlich Betroffenen, die ungute Erfahrungen mit R.- M. M.

in seiner Dillinger/Saarlouiser Zeit, oder in anderen Bezügen gemacht haben.

Melden Sie sich bei uns Schafen!


Das Bistum Trier hat natürlich keine Hinweise auf Missbrauchsvorwürfe, war klar, oder?

Schon sehr schön, dass die Kommunikatoren, das ganze Bistum auf Fragen diesbezüglich vorbereiten. Umgekehrt schon mal eine Warnung vor einem Missbrauchspriester gelesen???"




Einladung zur Saarbrücker Initiative gegen sexualisierte Gewalt in der kath. Kirche


 Mittwoch, 25.2.2015 in Saarbrücken, Johannes-Foyer, Ursulinenstr. 67
(Jeanne d'Arc Raum, 2. Stockwerk), 18 Uhr bis ca. 20.30 Uhr



 09.02.2015: "Missbrauchspriester wandert in den Bau, Therapie in Südafrika gemacht?"

 

Westdeutsche Zeitung vom 6. Februar 2015

 

http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-viersen/willich/missbrauchs-prozess-pfarrer-georg-k-muss-ins-gefaengnis-1.1855953

 

Missbrauchs-Prozess: Pfarrer Georg K. muss ins Gefängnis

 

Von Werner Dohmen

Der Pfarrer aus Willich hat Kinder missbraucht. Nun muss er dafür büßen. Gegen das Urteil kann er noch in Revision gehen.

 

Freitag endete der Prozess gegen Pfarrer Georg K. mit einem Schuldspruch.

Willich/Krefeld. Sechs Jahre Gefängnis für Georg K. – so lautet das Urteil im Missbrauchsprozess gegen den katholischen Priester aus Willich. Für die Zweite Große Strafkammer des Krefelder Landgerichts stand zweifelsfrei fest, dass sich der heute 56-jährige Angeklagte über Jahre hinweg immer wieder an seinem Patensohn und dessen jüngerem Bruder vergangen hat. Diese waren zu Beginn der Taten erst elf und acht Jahre alt.

Staatsanwältin beantragte fünfeinhalb Jahre Haft

Richter und Staatsanwältin sahen es ähnlich: Die Aussagen der beiden jungen Männer sind glaubhaft. Als Zeugen vor Gericht hatten sie Georg K. sogar noch als „prima Patenonkel“ beschrieben. Nach dem Missbrauch fühlten sie sich aber „benutzt und dreckig“, so Staatsanwältin Sabine Gruiter. Um mögliche weitere Opfer vor dem Mann zu schützen, sei von ihnen schließlich Anzeige erstattet worden.

Vor Gericht habe Georg K. keine Reue gezeigt, sondern eine „Opferrolle“ gespielt und Vorwürfe gegen die „bösen Medien“ erhoben, so die Staatsanwältin. „Aber der Angeklagte ist nicht Opfer, er ist Täter.“ Sie beantragte für ihn fünfeinhalb Jahre Gefängnis. Mit seinem Urteil blieb Richter Herbert Luczak dann sogar darüber.

„Ich wollte nie jemandem Schaden zufügen“ – diese Aussage des Angeklagten in seinem Schlusswort konnte der Vorsitzende nicht nachvollziehen. K. habe vielmehr „aus eigensüchtigen Motiven“ den schweren seelischen Schaden, den er seinem Patensohn und dessen Bruder zufügte, völlig ausgeblendet. Stattdessen habe der Pfarrer, dem eigentlich das seelische Wohlbefinden der Menschen besonders am Herzen liegen müsse, den Versuch gemacht, sich die ihm von Freunden anvertrauten Kinder „als sexuelle Partner heranzuziehen“.

Die sechs Jahre Haft seien eine „angemessene Sanktion“ dieses Unrechts. Die Strafe wäre sogar noch höher ausgefallen, ließ Luczak erkennen, wenn K. die Tatvorwürfe bestritten hätte.

Haftbedingungen in Südafrika werden berücksichtigt

Georg K. ist wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen in acht Fällen sowie wegen des Missbrauchs von Kindern in 13 Fällen verurteilt worden. In weiteren vier Fällen wurde eine besondere Schwere der Schuld festgestellt.

Wie Verteidiger Wilhelm Helms berichtete, habe Pfarrer K. in Südafrika von 2009 bis 2013 eine Therapie gegen mögliche pädophile Neigungen gemacht. Die Therapeutin habe erklärt, er könne sich und diese Neigungen nun beherrschen.

Ein Geständnis hatte er allerdings auch nicht abgelegt. Dafür übernahm sein Verteidiger Wilhelm Helms die Verantwortung, denn ein solches würde „direkt nach Guantanamo“ führen. Er ließ offen, was er damit meint.

Zugunsten seines Mandanten führte Helms den langen Missbrauchs-Prozess in Südafrika ins Feld, wo K. vorgeworfen wurde, dass er sich an Kommunionkindern vergriffen hat. In der Zeit des Verfahrens vor einem Gericht bei Johannesburg sei der Priester de facto ein Gefangener gewesen, habe „die besten Jahre seines Lebens“ eingebüßt. Und dabei habe sich der ermittelnde Polizeibeamte nur „seinen Skalp an den Gürtel hängen wollen“, wie der Verteidiger erklärte.

Das Verfahren in Südafrika war Mitte 2014 eingestellt worden. Sofort danach kam K. in eine sechswöchige Auslieferungshaft, die unter besonders harten Bedingungen stattfand. Deshalb werden sie wie zwölf Wochen gerechnet und bei der Strafverbüßung berücksichtigt. Auch die U-Haft in Deutschland seit Juli 2014 wird Georg K. auf die Strafe angerechnet.

Der glatzköpfige Priester, der das Urteil ohne erkennbare Gefühlsregung hinnahm, bleibt in Haft. Er kann in Revision gehen. Georg K. dankte am Schluss allen, „die nicht völlig den Glauben an mich verloren haben“.

Sobald das Urteil rechtskräftig ist, wird die Glaubenskongregation in Rom kirchenrechtlich über die Entlassung des Pfarrers aus dem Priesteramt entscheiden. Das erklärte Freitag Stefan Wieland, Sprecher des Bistums Aachen.

„Wir bedauern sehr, dass sich Pfarrer K. mit dem Schuldvorwurf nur sehr oberflächlich auseinandergesetzt hat“, sagte er. Sein Schlusswort sei nicht ausreichend gewesen. „Wir hoffen sehr, dass er sich nun seiner Verantwortung stellt und das Urteil annimmt. Alles andere halten wir, auch im Sinne der Opfer, für inakzeptabel“, so Wieland weiter.

 

Kommentarschaf: " Er hat die besten Jahre seines Lebens eingebüßt, so, so, der Arme, er musste in den Knast und die missbrauchten Kinder? Die haben lebenslang bekommen, an Psyche und Seele. Lebenslang gezeichnet durch einen Priester, der seine Vertrauensstellung schamlos ausgenutzt hat. Prima, dass sich die Kirche jetzt wieder in der Einzelfalltheorie suhlen kann. Durchgeknallter Priester fickt Kinder, war eh ein spätberufener Konditor, also ein Hostienstemmer 2., wenn nicht gar 3. Klasse. Genau dieser Satz wird jetzt in Priesterkreisen fallen, hundert Prozent!

 

Therapie in Südafrika ? Anerkannt nach deutschen Richtlinien? Wer hat die Therapie bezahlt? Wer hat den Platz vermittelt? Auf Druck des Bistums?

 

Bin mal gespannt wann Georg K. laisiert wird, und zu welchen Bedingugnen.

 

Bleibt uns noch die Rolle von Prälat Dr. Prassel in Afrika zu klären... Wir arbeiten dran:

 

Hier mal eine Übersetzung der afrikanischen Sichtweise:

 

 

The New Age

 

Südafrika 09.01.2015

 

Opfer werden Kirche verklagen

 

Von Itumeleng Mafisa

 

Die südafrikanischen Familien die Ofer des pädophilen Priesters Gerorg Kerkhoff (56) wurden, wollen Entschädigung von der Kirche nachdem dieser zu 6 Jahren Gefängnis wegen sexuellem Missbrauch an Kindern verurteilt wurde.

Das Krefelder Landgericht verurteilte den vormaligen Ranburger Pfarrer am Freitag zu einer Gefängnisstrafe von 6 Jahren in 8 Fällen sexuellen Missbrauchs Schutzbefohlener, 13 Fällen sexuellen Missbrauchs von Kindern und 4 Fällen schweren sexuellen Missbrauchs.

Zu seinem Prozess und einer Verurteilung in mehr als 20 Fällen kam es, nachdem er von Südafrika, wo er wegen ähnlicher Fälle angeklagt war, ausgeliefert worden war.

Der Vater eines Johannesburger Teenagers, welcher von Kerkhoff angeblich während eines Kirchen Camps 2008 missbraucht worden war, sagte einer deutsche Kinderrechtsorganisation vertrete einige der Opfer, einschließlich seines Sohnes, um von der Kirche Entschädigung zu fordern.

„ Geld reicht nicht. Wir wollen eine öffentliche Entschuldigung. Die Kirche behandelte uns als wären wir die Schuldigen. Mein Sohn kämpft mit Schwierigkeiten in der Schule. Es war eine stressvolle Zeit.“ Sagte der Vater.

Der Vater eines anderen südafrikanischen Opfers sagte: „ Sie (die Kirche) behandelten uns wie Dreck als diese Anschuldigungen heraus kamen. Sie leugneten komplett, dass so etwas passiert war. Soweit es mich betrifft, existiert die Kirche für mich nicht mehr. Sie versagten darin ihre eigene Botschaft zu leben.“

Shaheeda Omar von der Teddy Bear Clinic sagte die geringe Strafe für Kerkhoff widere sie an.

„ Dieser Mann hat eine lange Geschichte von Kindesmissbrauch. Wir können nicht die Sicherheit unserer Kinder um ihn herum garantieren.“ Weiter warnte sie, dass der Prozess der Entschädigungsverhandlungen den Kindern Sekundärtrauma zufügen könnte. „ Die Kirche muss sich entschuldigen. Der Priester wurde von irgendjemanden unterstützt und das ist der Grund warum die Gewaltspirale sich fortsetzen konnte.“

Sprecher für die Südafrikanische Bischofskonferenz, Wiliam Slattery, entschuldigte sich bei den Opfern und sagte die Kirche würde den Opfern Hilfe anbieten. Er sagte Kerkhoff würde aus dem Priesteramt entlassen.

Südafrikas Kardinal beim Vatikan und Mitglied des kirchlichen Komitees für pädophile Fälle, Wilfried Napier, welcher unter Beschuss der internationalen Presse für seine „unpassenden“ Kommentare zur Pädophilie kam, konnte nicht für eine Stellungnahme erreicht werden. Napier hatte angeblich gesagt Pädophile sollten als Kranke gesehen und nicht als Verbrecher behandelt werden.

 

Quelle: www.initiative-gegen-gewalt.de


Wir verfolgen den Fall weiter. Versprochen!

 

01.02.2015: "Die größten Falschspieler legen schon mal vor, volle Kraft für die Aufarbeitung!"

 

Noch bevor die Messe im Bundestag gelesen wurde, hat unser Profi aus der Pfalz schon mal vorsorglich Unterstützung angesagt, wohl wissentlich, dass er sich entspannt auf bisher durchgeführte Studien, das Kirchenrecht mit den Archivregelungen und den Stallgehorsam verdienter Mitarbeiter, wie beispielsweise Herrn Dr. Scherschel, verlassen kann, die einen Teufel tun werden, ihre delikaten Kenntnisse der Vergangenheit preis zugeben. 

Um eine glaubhafte Unterstützung zu bieten, muss die Stelle im Evangelium ab jetzt heißen:


Die BDK hat beschlossen, im Zuge einer wahrhaften Aufklärung, dem Wahlspruch "Nulltoleranz gegenüber der Tat" sämtliche Archive in allen Bistümern, inkl. der Geheimarchive zugänglich zu machen.

Wir verpflichten uns ferner, keine weiteren Aktenvernichtungen im Vorfeld evtl. Untersuchungen vorzunehmen. Zudem werden bereits ausgelagerte Akten (Bad Banks) umgehend in die Archive zurückverlegt. 

 

So, und nicht anders! 

 

Die PR-Tricks sind schon mal gelungen, als die BDK am Runden Tisch "vorsorglich" mit den

5.000 € vorgebrescht ist, die nun gesetzt sind.

 

Die Katholen beherrschen  eben das schöne Spiel von  Tarnen und Täuschen.

 

Kleiner Witz am Rand: Im Bistum Trier wird Wert darauf gelegt, dass die Anerkennungszahlungen nicht aus Kirchensteuermitteln gezahlt werden. In Münster lässt der Ex-Trierer Buchstabenjongleur, Dr. Kronenburg, mitteilen, dass die Zahlungen aus Haushaltmitteln kommen. Süß, einfach süß!

 

Bleibt zu hoffen, dass die unabhängige Kommission mit weitgehenden Rechten ausgestattet wird, und den Vertuschern ordentlich die Leviten liest.

 

Und dass da noch viel Beratung durch Betroffenen im Vorfeld erfolgen muss, zeigt die Bundestagsdebatte von Freitag:

 

Schwieriges Thema eben: