Gästebuch

Liebe Schafe, und so werden wir es dann auch mal handhaben.

 

Die Gastbeiträge werden nur dann frei geschaltet, wenn Sie / Ihr uns parallel

per mail an postschaf@t-online.de den Nicknamen, den reelen Vor- und Zunamen,

sowie den Beitrag selbst zusendet. Muss leider sein. 

 

Mähen ist manchmal anstrengend. Danke!

 

 

Kommentare: 103

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  • #103

    Angelika Oetken (Freitag, 30 Mai 2014 11:47)


    Wegen Ethikodex (Meldung vom 28.5.): die haben doch schon einen. Seit ein Mann namens Moses ein paar Tontafeln den Berg Sinai runtergeschleppt hat.

    Oder wozu sind die 10 Gebote da? Da steht doch alles drin. Damit das also neben den einfachen Gläubigen auch die Kirchenfunktionäre verstehen können, hier noch mal in einfacher Sprache:
    http://www.kidsweb.de/religionen_spezial/judentum/die_zehn_gebote_von_berg_sinai.html

    Herzliche Grüße von
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  • #102

    Angelika Oetken (Samstag, 08 März 2014 16:46)

    "Wir eröffnen jetzt eine Wettsession auf den nächsten Promi, ich wünsch mir einen deutschen Bischof, und dann Systemkollaps, dann kann es vielleicht mal von vorne beginnen, so mit Evangelium pur und Seelsorge sorgenfrei."

    Ich halte dagegen und setze auf einen Wirtschafts-oder Politpromi aus dem Lager der Liberalen. Danach auf Enthüllungen, die eine Partei mit einem C im Namen betreffen. Mit Schnittmengen zur RKK. Eine ganze Filzgirlande sozusagen. Wenn schon, denn schon. Den Redaktionen, die Veröffentlichungen zu so etwas verantworten müssen, sollte schon was geboten werden. Ein Kinderporno gaffender Bischof: das überrascht niemanden. Es wäre eher verwunderlich, wenn da in absehbarer Zeit nichts veröffentlicht würde.

    Papa Franz hat ohnehin vor, seinen Betrieb zu sanieren. "Gesundschrumpfen" nennt man das ja nicht umsonst. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dem von ihm jüngst einberufenen Wirtschaftsrat auffällt, dass ein Land mit noch nicht mal 25 Millionen Katholiken keine 25 Verwaltungsbezirke braucht. Zumal die meisten Schäfchen ihre Hirten eh nur zu besonderen Anlässen in Anspruch nehmen. Nämlich zu Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen und ab und an zu weihnachtlichen Sammelgottesdiensten.

    Da braucht es auch keine 68 Bischöfe. Drei reichen locker.

    Guckst du hier:
    http://www.zeit.de/2014/11/vatikan-finanzen-papst-franziskus

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  • #101

    Angelika Oetken (Samstag, 26 Oktober 2013 14:23)


    Zum Film "Mea maxima culpa": er ist in mehrfacher Hinsicht sehr gelungen und wichtig.

    Einmal weil die Opfer, die die Gebärdensprache nutzen, damit das, was ihnen widerfahren ist besonders anschaulich machen können. Dann weil es der erste Film dieser Art ist, der einen besonders wesentlichen Aspekt des Missbrauchs in Institutionen thematisiert, nämlich die Verquickung von wirtschaftlichen Leistungen und sexualisierten Übergriffen. Die meisten TäterInnen sind besonders erfolgreiche Spendensammler oder mit VIPs bestens vernetzt.
    Und noch eine Sache wird angesprochen, die Täter und Täterunterstützer nutzen, gerade die aus dem katholischen Milieu: sie diffamieren die minderjährigen Opfer und werten so das eigene Handeln moralisch auf.
    So nach dem Motto "die betroffenen Jungen sind ja homosexuell, die Mädchen sexuell aufgeschlossen, frühreif. Beides ist verboten und gehört bestraft. Deshalb ist es im Grunde richtig, was die Täter getan haben. Zu mindestens haben die Opfer die Strafe verdient".

    Sie verlagern mit dieser pauschalisierenden Zuschreibung die Schuld von den Tätern auf die Opfer.

    Für die offene und verdeckte Verachtung und Missachtung, die die katholischen Verantwortlichen gegenüber den Opfern demonstrieren findet sich so eine Erklärung.

    Diese Sicht eint Täter und leider einen großen Teil der Verantwortlichen. Die sich damit zu Mittätern machen.

    Nicht nur praktisch, indem sie Betroffenen Anerkennung, Hilfen und Schmerzensgeld verweigern, sondern auch in spiritueller Hinsicht, weil sie eine menschenverachtende, defizitäre Haltung religiös rechtfertigen wollen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich dafür eine theologische Basis findet.

    Eine menschliche sowieso nicht.

    MfG,

    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick, eine von über 7 Millionen Wahlberechtigten in Deutschland die in ihrer Kindheit Opfer schweren sexuellen Missbrauchs wurden

  • #100

    Lamm (Mittwoch, 02 Oktober 2013 23:35)

    Liebes Schaf, Sie schreiben in ihrem aktuellen Post: "Wir wollen versuchen, zunächst den Beweis anzutreten, dass die Amtskirche einfach überfordert ist."
    Dazu möchte ich anmerken, dass selbst Papst Franziskus genau dieses bereits in diesen Tagen eingestanden hat: " "Die Zahl der Fälle weltweit war zeitweise so groß, dass die römische Behörde an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit kam." Darin heißt es weiter: "Papst Franziskus plant offenbar eine Beschleunigung der kirchenrechtlichen Strafverfahren für Kleriker, die Minderjährige sexuell missbraucht haben. Wie die italienische Tageszeitung “La Stampa” am Mittwoch berichtete, haben die in Rom zum Konsistorium versammelten Kardinäle bereits am Montagnachmittag darüber beraten.

    Nach Informationen des Blattes wird derzeit darüber nachgedacht, kirchliche Spezialgerichte auf nationaler Ebene einzuführen. Ziel sei es, die Verfahren zu beschleunigen.

    Unter Papst Benedikt XVI. waren die entsprechenden Prozesse den diözesanen Gerichten entzogen und nach Rom verlagert worden, wo jetzt die Glaubenskongregation für derartige “schwerste Straftaten” zuständig ist. Die Zahl der Fälle weltweit war zeitweise so groß, dass die römische Behörde an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit kam.

    Die nun offenbar angestrebte nationale Lösung soll laut Informationen der “Stampa” künftig die erste und die zweite Instanz der Strafverfahren umfassen. Vereinfacht werden soll demnach auch die Entlassung aus dem Klerikerstand auf dem Verwaltungsweg und ohne Strafprozess, die in besonders dringenden und schwerwiegenden Fällen angewandt wird. Hier soll künftig nicht mehr die Glaubenskongregation, sondern der Oberste Gerichtshof, die “Apostolische Signatur”, die letzte Berufungsinstanz für die dienstenthobenen Kleriker werden."
    - Was der Papst bereits öffentlich eingestand, dagegen versucht sich ein "Missbrauchsbeauftragter" namens Bischof Ackermann noch zu erwehren. Leider ohne Erfolg. Das Misstrauen gegenüber der katholischen Kirche wird dadurch nur noch vergrößert. Sollte sich Ackermann nicht endlich von seinem Amt als "Missbrauchsbeautragter" trennen, wird er die katholische Kirche nur noch weiter blamieren. An Unglaubwürdigkeit ist er jetzt bereits nicht mehr zu überbieten. -

  • #99

    Angelika Oetken (Samstag, 31 August 2013 21:31)


    Leider ist im Forum deutscher Katholiken die Blogfunktion deaktiviert. Darum - auch - hier der Hinweis auf zufällige, aber umso kuriosere Ähnlichkeiten zwischen Herrn Tebartz-van Elst und einer bekannten Fantasyfigur. Guckst du hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_in_Tolkiens_Welt#Gollum.2FSm.C3.A9agol

    Man beachte die Sache mit dem Ring. Sie nimmt kein gutes Ende für Gollum alias Sméagol. Der Endkampf um dieses Geschmeide findet in herausfordernder Umgebung statt http://de.lotr.wikia.com/wiki/Schicksalsberg?file=Mount_Doom.jpg, was dem unsportlichen, etwas verhärmt wirkenden Gollum zum Verhängnis wird.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  • #98

    Angelika Oetken (Montag, 19 August 2013 18:15)

    15.08.2013: "Genau, die haben ordentlich was geschafft, in letzter Zeit besonders"

    Wenn ich mir die Biografie von Herrn Zollitsch so durchlese, dann kann ich mir noch einen ganz anderen, weit verbreiteten Grund fürs "konnte-ich-mir-gar-nicht-vorstellen" angesichts der Missbrauchsfälle denken.

    Jahrgang 1938, Donauschwabe, der Bruder wurde ermordet, Zollitsch selbst mit 6 Jahren interniert, dann als Flüchtlingskind in Westdeutschland aufgewachsen, etliche Ortswechsel, Heimschüler...

    Das ideale Opferprofil.

    Robert Zollitsch hat sich eigentlich immer mit reflektierten Meinungen und Weltoffenheit positiv von seinen Kollegen abgehoben. Deshalb fällt die vorgebliche Ahnungslosigkeit angesichts des Missbrauchsthemas um so mehr auf.

    Überhaupt: eigentlich merkwürdig, dass sich so wenige Priester als Missbrauchsopfer outen. Oder vielleicht gerade bezeichnend für den Geist der in der RKK herrscht? Täter darf man als katholischer Kirchenfunktionär sein, aber Opfer nicht?

    Mit freundlichen Grüßen,

    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick, eine von über 7 Millionen Wahlberechtigten in Deutschland die in ihrer Kindheit Opfer schweren sexuellen Missbrauchs wurden

  • #97

    egal, wie ich heiße - vielleicht: "Schaf" ?? (Sonntag, 11 August 2013 21:50)

    Ach, ja
    Entschuldigung, dass ich so lange nicht mehr geschrieben habe. Aber ich möchte gerne an verschiedene "Leserbriefschreiber" noch was los werden:
    @ unverschämt:
    Sie sollten meinen Beitrag mal komplett lesen, dann das Hirn schütteln und neu bewerten.
    @Jutta Lehnert:
    Nach wie vor schätze ich dich sehr!!! Und: ich habe den Inhalt deines Berichtes in keiner Weise kritisiert. Lediglich der Umfang hat mir viel Lesezeit abverlangt. Vielleicht wär´s auch etwas kürzer gegangen ..
    @Blöööck Blööööööck!:
    Auch Ihnen empfehle ich, meinen Beitrag sachlich zu lesen und dann seriös zu bewerten! Ich bin meilenweit davon entfernt, Jutta anzugreifen oder mich gar gegen sie zu stellen! Einfach mal lesen, dann denken und dann überlegen, was Sie zu schreiben gedenken! Manchmal hilft es!!!

    Noch was:
    Mir sind 1000 schwule und 1000 Priester, die Sachverhalte aus Sicht der Presse "falsch" darstellen, 1000 x lieber als ein pädophiler Priester, der sich an Schutzbefohlenen vergreift!

  • #96

    Angelika Oetken (Freitag, 09 August 2013 19:12)

    Liebe Schafe,

    Achtung, "Fressfeind" lernt dazu...Mimikrywarnung...http://religion.orf.at/stories/2597315/

    Letzter Satz: " „Die Männerbünde entmachtet man am einfachsten dadurch, dass man einfach das macht, wovor sie am meisten Angst haben: sich öffnen, an die Ränder gehen, den Stallgeruch der Schafe annehmen.“

    Viele Grüße aus Berlin-Köpenick von
    Angelika Oetken

  • #95

    Angelika Oetken (Dienstag, 04 Juni 2013 19:21)

    Guten Abend,

    das mit dem "Netzwerk" hätte Dieter Hildebrandt sich nicht besser ausdenken können. Und Herrn Ackermanns Politsprechphrasen wirken zunehmend wie aus einem Kommunikationshandbuch vom Grabbeltisch.

    Solche Verbünde, in denen alle möglichen Leute sitzen, nur nicht die um die es angeblich geht, sind leider immer noch die Norm.
    Sie dienen ganz unterschiedlichen Zwecken: angefangen davon auf Kosten der Arbeitgebers auf einem "Meeting" in Ruhe Kaffee trinken und mit KollegInnen ein Schwätzchen halten zu können, dann von außen aufgetragene Erwartungen möglichst stressfrei (pseudo) zu erfüllen bis hin zum Basar für Pöstchen, Aufträge und Gefälligkeiten.
    Und richtig: bei all diesen Aktivitäten würden Betroffene nur stören.

    Die beste Prophylaxe ist: einfach wegbleiben. Sich lieber mit Menschen treffen, die es wert sind. Das kann man den entsprechenden Kindern und den Leuten, die es auf ehrliche Art gut mit ihnen meinen eigentlich auch nur raten.

    Ich nenne diese Taktik: "Publikum entziehen" :)

    Viele liebe Grüße von
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  • #94

    Angelika Oetken (Dienstag, 07 Mai 2013 21:07)

    @Veronika Bronder,

    Sie schreiben unten im Beitrag 90:

    "Wenn jemand direkt oder sekundär betroffen ist, dann kann man seinen Namen nicht nennen obgleich der Gefahr "Fingerzeig" auf die Opfer. Habe ich tatsächlich bei Bekannten erlebt."

    Ich bin direkt betroffen und habe mich als Missbrauchsopfer geoutet. Auch im beruflichen Kontext.
    Ich habe mich vor drei Jahren dazu entschlossen, motiviert durch die "Eliteopfer" von den katholischen Einrichtungen und der weltlichen Odenwaldschule, die das auch gewagt hatten.

    Allerdings sollte so ein Schritt gut vorbereitet sein.

    Ich hatte sowieso vor, mich zu meiner Biografie zu bekennen. Und mich dann 2010 spontan entschlossen, meine Geschichte in einem öffentlichen Forum einzustellen.

    Auf jeden Fall muss die eigene Geschichte vorher so weit aufgearbeitet sein, dass man mit aufsteigenden belastenden Emotionen umgehen kann, wenn negative Reaktionen von Seiten der Mitmenschen kommen. Ob sie nun absichtlich oder einfach aus Unachtsamkeit erfolgen.
    Auch eine gewisse berufliche und private Unabhängigkeit ist nicht verkehrt. Sei es, dass Konkurrenten versuchen, die Tatsache des Outings negativ zu verwerten oder dass Angehörige oder sogar Partner sich abwenden. Bzw. dass man Nachteile bei der Partnersuche erwarten muss.
    Falls es im sozialen Umfeld Menschen gibt, die unter den Folgen dieses leiden könnten (Kinder, andere Verwandte, Lebenspartner) dann sollte man unbedingt vorher mit ihnen über mögliche Konsequenzen und den Umgang damit sprechen.
    Eine Vernetzung mit Opfern die das Outing schon hinter sich haben hilft ungemein.
    Und sei es nur, um sich über wirksame Entgegnungen auszutauschen, wenn "liebe" Mitmenschen oder sogar "Experten" meinen, ihre Häme über Missbrauchsbetroffene ausgießen zu müssen.

    Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten negativen oder sogar diffamierenden Äußerungen von Menschen erfolgen, die eigene Traumatisierungen und Erfahrungen von Hilflosigkeit und Beschämung nicht gut verarbeitet haben. Oder die selbst zu Übergriffigkeiten neigen. Bzw. verantwortlich waren oder sind und vor dieser Tatsache fliehen.
    Man kann als Opfer lernen, dem wirksam zu begegnen und sich so Respekt zu verschaffen.

    Was mich immer wieder erstaunt - und auch erschüttert: viele Menschen haben Angst vor uns Missbrauchsbetroffenen.

    Das ist einfach auf ein kulturell fest verwurzeltes Tabu zurückzuführen, das begleitet von vielen Mythen dazu geführt hat, dass wir als Gesellschaft mit einer alltäglichen Realität nicht umgehen können.

    Ein Wahlspruch, den ich zusammen mit anderen Betroffenen kreiert habe lautet daher: "Wir sind die, die sich schon geoutet haben".

    Ich wünsche Ihnen alles Gute!

    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick, eine von über 7 Millionen Wahlberechtigten in Deutschland, die in der Kindheit Opfer schweren sexuellen Missbrauchs wurden

  • #93

    Angelika Oetken (Dienstag, 07 Mai 2013 20:45)


    Liebe Leute von Schafsbrief,

    meine Meinung zu den lokalen RKK-Führungsfiguren bei euch habe ich heute schon im Volksfreund und in der Saarbrücker Zeitung eingestellt.

    Es ist eurer Hartnäckigkeit und auch einer ziemlichen Professionalität zu verdanken (diesmal im positiven Sinne), dass von Seiten Herrn Ackermanns überhaupt reagiert wurde.

    Jemand der es ganz sicher weiß - ein "Whistleblower" in Kutte wenn man so will - hat mir neulich gesagt, er rechne mit einer zweiten und einer dritten Aufdeckungs- und Skandalwelle was Missbrauch durch Kirchenpersonal angehe.

    Insofern: ihr seid bestens darauf vorbereitet, während die Gegenseite nur noch reagieren kann. Was das entschlossene Handeln angeht ist der Zug längst abgefahren.

    Alles Gute weiterhin und ganz herzliche Grüße aus Berlin-Köpenick von
    Angelika Oetken

  • #92

    Angelika Oetken (Dienstag, 07 Mai 2013 20:37)


    Guten Abend,

    eine ganz herzliche Gratulation an Frau Lehnert für die Preisverleihung. Habe neulich im Radio eine Sendung über das Leben von Dorothee Sölle angehört und spontan gedacht: "ja das passt".

    Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft, Erfolg und auch genug Spaß bei der Arbeit!

    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  • #91

    Jutta Lehnert (Montag, 06 Mai 2013 14:14)

    Liebe Schafe, das ist ja mal eine gute Nachricht, dass jemand endlich persönlich die Konsequenzen übernehmen muss für seine widerliche Gewalt an Unschuldigen. Wir sollten uns aber nix vormachen: Das in der Hauptsache dem öffentlichen Druck zu verdanken. Mich würde es freuen, wenn mehr betroffenen Zeugen und Zeuginnen den Mut fänden, sich zu organisieren. Eine Frage noch: Wer arbeitet jetzt in Burbach eigentlich mit den Menschen in der Gemeinde, die von Schuldgefühlen geplagt werden?
    Da ist, glaube ich, noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten.

  • #90

    Veronika Bronder (Sonntag, 05 Mai 2013 14:17)

    Lange überlegt ob ich hier was schreibe...

    Verfolge die Homepage sehr sorgfältig. Und wem sag ich`s : Bei diesem Thema liegen die Nerven blank.

    Bin zwar nicht primär betroffen, aber ich kann gut verstehen (solange keine persönlichen Beleidigungen, Vorverurteilungen etc. geschrieben werden), dass Menschen anonym bleiben wollen.

    Wenn jemand direkt oder sekundär betroffen ist, dann kann man seinen Namen nicht nennen obgleich der Gefahr "Fingerzeig" auf die Opfer. Habe ich tatsächlich bei Bekannten erlebt.

    Durch schafsbrief.de bin ich erst wachgerüttelt worden.

  • #89

    Angelika Oetken (Sonntag, 31 März 2013 21:24)


    Zum Thema "(Sch)mähbeiträge":
    wenn es die Möglichkeit gibt, öffentlich anonym zu pöbeln, dann können etliche Zeitgenossen wohl nicht widerstehen.
    Die Redaktionen der Medienforen der FAZ und des Focus hat das veranlasst, nur noch Beiträge von ForistInnen zu veröffentlichen die unter Klarnamen posten.

    Hier ein Auszug aus den "Richtlinien für Lesermeinungen" der FAZ:
    "Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. .....Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

    Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen..."

    Viele Grüße von
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  • #88

    Hass (Sonntag, 17 März 2013 09:58)

    Voller Hass - das hat nichts mehr mit Christus zu tun!
    Am besten gründet man eine neue Kirche, wenn man so voll Hass ist!

  • #87

    Osterlamm (Samstag, 16 März 2013 09:53)

    "Auch der "Verbreiter" der Bösartigkeiten sitzt mit im Boot." - na, klasse! Sind Franziskus, Bischof Ackermann und die Täter auch hier dabei? Ach stop - das sind ja im juristischen Sinne nicht nur die Boten der Nachrichten, sondern sogar die Verursacher!

  • #86

    Mitgegangen... (Samstag, 16 März 2013 09:14)

    Bei allem Wohlwollen:
    Wer solchen Verleumdungen eine Plattform bietet, wer Beleidigungen ein Internet(-Forum) verfügbar macht... kann sich nicht im Sessel zurücklehnen und sagen, er habe ja mit dem Inhalt solcher "Beiträge" nichts zu tun. Auch der "Verbreiter" der Bösartigkeiten sitzt mit im Boot. Da sollte man mal ins Presse- und Medienrecht hineinschauen. Ist man wirklich so blauäugig? Es braucht eigentlich nur jemanden, der das zur Anzeige bringt. Dann sind die Schafsbriefe dran... Das kostet dann sogar richtig Kohle. Fangt schon mal an zu sammeln!

  • #85

    Schwarzes Schaf (Freitag, 15 März 2013 19:07)

    @Entsetzt
    @zustimmung

    Bisher haben wir das Gästebuch offen gelassen. Das bedeutet, dass die Einträge hier nicht zensiert sind. Was auch bedeutet, dass auch Inhalte, die beispielsweise von Hodenschnibbler kommen nicht von uns stammen.

    Also, wenn die Kritik darauf abzielt, müssten wir das Gästebuch schließen. Auch für Ihre Beiträge.

    Zielt die Kritik auf die Schafsbriefe allgemein: Einfacher Schafstipp: Einfach nicht mehr anklicken. Völlig kostenlos und schmerzfrei.

    ... Wenn Sie jedoch in eine konstruktive Diskussion eintauchen möchten, bitte Mail an postschaf@t-online.de.

    Gruß

    Schwarzes Schaf

  • #84

    Zustimmung (Freitag, 15 März 2013 18:41)

    Das Wort Fremdschämen ist hier angebracht!

  • #83

    Entsetzt (Freitag, 15 März 2013 18:26)

    Das Niveau entsetzt mich. Wie tief sind die Schafsbriefe gesunken. Schämt euch.

  • #82

    Hodenschnibbler (Donnerstag, 14 März 2013 12:52)

    Der neue Papst soll sich symbolisch kastrieren lasssen

  • #81

    Schnapp schnipp! (Dienstag, 26 Februar 2013 20:32)

    Alle entmannen und zwar sofort. Das ist die Lösung für das Ende der Welt! Es sei denn die Jungfrauengeburten nehmen zu.

  • #80

    Schnipp Schnapp (Dienstag, 26 Februar 2013 19:23)

    Penise ABSCHNEIDEN !!!

  • #79

    Blöööck Blööööööck! (Dienstag, 26 Februar 2013 18:56)

    Jetzt geht es sogar gegen die eigenen Leute, wenn man Frau Lehnert im Schafsbrief angreift. Das soll man noch verstehen, wie wirr und doppelbödig inzwischen diese ganze Aktion wird. Was wollt ihr eigentlich? Die eigene Glaubwürdigkeit radikal zerstören. Wacht endlich auf, ihr angeblichen Gutmenschen und Besserwisser!

  • #78

    Unverschämt (Montag, 25 Februar 2013 19:03)

    Diese Kritik an der Frau, die sich wirklich bemüht, ist unverschämt.
    Schade!

  • #77

    Jutta Lehnert (Sonntag, 24 Februar 2013 16:43)

    Liebes unbekanntes "Schaf",
    ich habe lediglich den persönlichen Erfahrungsbericht von meinen vier Urlaubstagen in Trier zur Verfügung gestellt. Was die Erfahrungen angeht, sind sie nicht in drei vier knackige Sätze zu fassen. Einfühlung und neue Erkenntnisse sind nicht billig zu haben, da muss schon ein bisschen Bemühen sein. Es kann ja auch keine billige Gnade geben, sagte Bonhoeffer...Noch was Theologisches: Die christliche Identität entsteht nur aus der Zuwendung zu den Opfern der Geschichte. Das ist unbequem und man macht sich damit nicht viele Freunde...
    Jutta Lehnert

  • #76

    postschaf (Samstag, 23 Februar 2013 23:44)

    @egal wie ich heiße -vieleicht: "Schaf"??
    wie wäre es mit direkter Ansprache an Frau Lehnert?

  • #75

    egal, wie ich heiße - vielleicht: "Schaf" ?? (Samstag, 23 Februar 2013)

    ach, Jutta, bislang konnte ich dich gut leiden. Du hast sicher in allen Gremien (zumindest dort, wo ich zugegen war) immer gute, kritische Anmerkungen gemacht. Aber hier einen halben Kilometer Kommentar zu hinterlassen - nee, nee, wer soll das denn alles lesen ???

  • #74

    Keine Worte mehr! (Samstag, 23 Februar 2013 14:45)

    Schafsbriefe haben keine Worte mehr. Das Schweigen im Wald nach all diesen Beleidigungen. Da hat der Rechtsanwalt von Herrn Leist mal ordentliche Arbeit geleistet. Gut so!

  • #73

    Schweigen im Walde (Mittwoch, 20 Februar 2013 18:56)

    Gestern im ZDF: Eine Umfrage zu Zölibat, Frauenpriestertum und wiederverheirateten Geschiedenen mit eindeutigen Ergebnissen. Und die Bischöfe schweigen statt zu führen.
    Armutszeugnis!

  • #72

    Birgit (Montag, 18 Februar 2013 08:32)

    Hier kommen ein lieber Gruß, ganz viel Bewunderung für eure Aktionen und natürlich ein Sack voller Nervenstärke für die kommenden Tage! Ihr macht das super!

  • #71

    Reinhard Henz, Basel (Freitag, 15 Februar 2013 00:39)

    "Was für ein Papst, dessen bedeutendste Leistung sein Rücktritt ist!" R. Henz, Basel

  • #70

    Tiefschlafschaf (Donnerstag, 14 Februar 2013 16:58)

    Diese Schafsbriefe sind so, wie sie heißen: Schafsbriefe. Sie blöken und meckern, haben wenig Ahnung von dem, worüber sie meckern.Die Schafe blöken, die Karawane der Amtskirche zieht weiter! Schade um die verpasste Chance, ein qualitiativ ordentliche Diskussion in Gang zu bringen. Die Verfasser der Schafsbriefe lahmen inzwischen schon ziemlich. Zeit, dass sie bald ganz schweigen, wenn sie nichts mehr von Wert zu sagen haben. Sie haben sich selbst ins Abseits gestellt.

  • #69

    Nullo capito (Dienstag, 12 Februar 2013 14:48)

    Die Schafbriefe sollen doch nur wachrütteln. Die kath. Kirche braucht einen Stachel im Fleisch, damit der nächste Papst ein bisschen härter durchgreift.

  • #68

    Und tschüss! (Dienstag, 12 Februar 2013 08:55)

    Einmal und nie wieder! Diese Seiten werde ich nie wieder besuchen. So viel Selbstgerechtigkeit habe ich noch nie erlebt. "Wer von Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!" Ihre Homepage wirft ganze Lastwagenladungen Steine!
    "Menschenverachtend" - das ist genau das richtige Wort, das ein Leserbriefschreiber für diese Homepage gefunden hat.
    Und tschüss - viel Spaß in dieser Selbstgerechtigkeit!

  • #67

    postschaf (Freitag, 08 Februar 2013 00:06)

    Nö, wird Schafsbrief sicher nicht tun, denn in einem Punkt seiner Presserklärung hat Leist unwiderlegbar und nachweislich gelogen. Wenn Sie möchten, schicke ich Ihnen die Beweise zu. Natürlich nur gegen Klarnamen...
    Er zitiert aus dem Schreiben der Staatsanwaltschaft mit genauer Datumsangabe der Einstellung des Verfahrens. Und vorher lässt er mitteilen, dass er weder von Ermittlungen noch vom Stand dieser Kenntnis hat. Lüge eben, astrein. belegbar.

    Zudem ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen. Es wurde Einspruch eingelegt. Somit gilt Leist weiterhin als zumindest verdächtigte Person...

  • #66

    Ausgetreten aber dennoch gläubig! (Donnerstag, 07 Februar 2013 20:06)

    Es wäre eigentlich an der Zeit, die unverschämten Vorwürfe und Verdächtigungen gegen den St. Wendeler Pastor Leist zurückzunehmen, vielleicht sogar sich dafür zu entschuldigen. Nichts konnte bewiesen werden, alles waren reine Spekulationen. Das wurde gerichtlich festgestellt. Ist das eigentlich christlich, Leute mit Dreck zu bewerfen und sich dann klammheimlich wegzuducken. Ob die Schafsbriefe zu einer Entschuldigung fähig sind, ist wohl zu bezweifeln.

  • #65

    Alexander Markus Homes (Dienstag, 05 Februar 2013 10:21)

    Auch sehr lesenswert: Missbrauchsopfer im Bistum Limburg werfen katholischer Kirche unterlassene Hilfeleistung vor!

    Der Spiegel - Aushabe 16.09.2012:

    http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/missbrauchsopfer-werfen-katholischer-kirche-mangelnde-aufklaerung-vor-a-856030.html

  • JimdoPro
    #64

    schafsbrief (Freitag, 01 Februar 2013 18:20)

    Hallo Hallöchen,
    liegt nicht an einem Anwalt, liegt am Zeitmagel, undneuen Missbrauchsfällen, die recherchiert werden, und an den umfangreichen Mäharbeiten zu Aktionen anlässlich der Frühjahrskonferenz der Mützchenträger in Trier.


  • #63

    Hallöchen (Freitag, 01 Februar 2013 14:09)

    Schafsbriefe kommen offenbar nicht mehr heraus. Hat der Rechtsanwalt hier ganze Arbeit geleistet?

  • #62

    rheinisches Schaf (Montag, 28 Januar 2013 15:20)

    Gute Seite, guter Inhalt, gute Schafe. Und was macht die Kirche mit schwarzen Schafen? Sie malt Sie einfach bunt.
    LG ins Saarland

  • #61

    ein Nochkatholik (Freitag, 11 Januar 2013 17:33)

    Es ist schlimm, was die Kirchenführung da anstellt. Fast kommt es einem vor, als wolle man die Leidenfähigkeit der Katholiken austesten. Wie kann man eine Studie, die man selbst in Auftrag gegeben und deren Zielsetzung man selber formuliert hat, jetzt abbrechen, weil man Angst vor den Ergebnissen hat? Ich glaube inzwischen Herrn Pfeiffer, die Kirche verspielt ihre Glaubwürdigkeit. Diese zurückzugewinnen, wird nicht mehr gelingen, auch wenn die alten Männer sich noch so auf die Hinterfüße stellen. Wenn das der liebe Gott erfährt, wie seine Stellvertreter auf Erden hier agieren! Oh Gottogottogott!

  • #60

    Betroffen? - nein Opfer! (Donnerstag, 10 Januar 2013 22:31)

    "Katholisch.de"? Na, schauen wir mal, wer dahinter steckt:

    http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/rheinlandpfalz/rheinlandpfalz/Heute-im-Trierischen-Volksfreund-Ex-Fernsehpfarrer-Wahl-wird-Priester-im-Ruwertal;art806,3398270

  • #59

    Das schweigende Schaf (Dienstag, 08 Januar 2013 20:30)

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/sexueller-missbrauch-studie-der-kirche-zur-aufarbeitung-vor-dem-aus-a-876442.html

  • #58

    ohne Name (Samstag, 05 Januar 2013 22:15)

    Abschalten - keinesfalls. Aber sprachlich auf einem sauberen Niveau bleiben - das wirkt dann auch glaubwürdig!
    Man darf sich nicht auf das Niveau der Täter begeben!

  • #57

    Betroffen? - nein, Opfer. (Freitag, 04 Januar 2013 12:22)

    Ich danke an dieser Stelle dem Macher von "Schafsbrief.de" für die Worte, die manch einer von uns Opfern nicht findet bzw. nicht finden durfte. Noch nicht einmal in Gedanken. Weil wir über Jahrzehnte schweigen mussten. Und wenn irgendwelche Herren meinen, diese Seite solle abgeschaltet werden, so zähle ich diese Herren genau zu jenen, die wie die drei Affen nicht hören, nicht sehen und nichts sagen wollen.

  • #56

    Andreas Schmidt (Montag, 31 Dezember 2012 00:07)

    Genau!
    So schließe ich mich @Georg Fox und @bitte keine Namen!? an.
    Es reicht!
    Wenn Sie sonst nix drauf haben, sollt´s das gewesen sein! Seite bitte abschalten oder mal wieder auf´s Wesentliche konzentrieren.
    Beleidigungen? Nein danke!
    A. Schmidt

  • #55

    Georg Fox (Sonntag, 30 Dezember 2012 11:07)

    Ich bin völlig unbeteiligt an all diesen Vorgängen und eher ein stiller Beobachter der Szene(n), die sich da abspielen.
    Was ich Ihnen sagen möchte: ich finde die Sprache und Art der Schafsbriefe sehr verletzend und abwertend. Fast könnte man das menschenverachtend nennen, wie Sie da über andere Menschen herziehen. Damit wir uns richtig verstehen: Ich finde die Missbrauchsfälle entsetzlich, sie schädigen die Betroffenen mehr, als man es sich vielleicht vorstellen kann. Die Kirche verspielt hier ihr Vertrauen in einem noch höheren Maß wie andere, weil es eigentlich ihre Aufgabe wäre, sich Menschen respektvoll zuzuwenden. Ein schlimmes Bodenpersonal, das da der liebe Gott hat! Sie gehören da aber auch dazu! Dieser Umgang ist wohl nicht mehr "christlich" zu nennen. Er veranlasst mich, darüber nachzudenken, ob ich noch zu dieser kirchlichen Organisation gehören möchte.
    Was Sie mit den Schafsbriefen machen, ist in der Form und Sprache nicht besser: Das ist unterste Schublade und ich weiß nicht, ob nun das den Opfern wirklich nutzt.
    Kann man die Vorwürfe nicht in einer sprachlich saubereren Form vorbringen?

  • #54

    postschaf (Sonntag, 23 Dezember 2012 13:15)

    @ bitte keine Namen!?

    Kleiner Tipp am Rande:

    Einfach nicht mehr anklicken und schon haben Sie ihre Ruhe.
    Geht doch, oder?

    Missbrauchsfreie Weihnachten wünscht schafsbrief.de